Feeds
Artikel
Kommentare

Endlich ist es Frühling und die Gunst der Stunde nutzend, wurde am vergangenen Samstag draußen, vor Schäfers Café, gelesen.

Für jene, die keine Zeit gefunden haben, bieten wir hier ein ganzes Sammelsurium von Bildern, die zeigen, wie schön es am Rande des Museumsparks war. Das nächste mal, im August, werden wir wieder draußen lesen. Wann das genau sein wird, dass werden wir hier frühzeitig bekannt geben. Aber genug der Worte, hier lassen wir mal Bilder sprechen:

Tobias Kunze, Hannover Liebe Freunde, am Sa den 22. Mai 2010 gibt es eine neue Ausgabe der Konsonauten-Lesebühne in Schäfers Café in der Kunsthalle. Diesmal mit Tobias Kunze als Gast (Foto rechts). Nicht nur, dass dieser Mann den Bielefelder Bunkerslam im April gewonnen hat, der Herr Kunze ist schon seit vielen Jahren auf Bühnen und auch dahinter aktiv. Sei es das gesprochene Wort oder die Musik. Was die allwissende Müllhalde über Tobi zu berichten weiß, findet ihr weiter unten. Auf jeden Fall werden wir ihm genug Zeit einräumen, damit er zeigen kann, wozu er fähig ist. Jetzt müsst ihr nur noch mithelfen, dass der Laden auch mit einer würdigen Menge an Zuschauern gefüllt ist.

Wir bieten euch allerdings nicht nur einen hervorragenden Gast, sondern auch neues aus unserer Feder sowie den Bericht von Operation “Rhododendron”. Neugierig geworden? Dann kommt am 22. Mai um 20 Uhr ins Schäfers Café in der Kunsthalle oder sagt es weiter!

Über unseren Gast:

Tobias Kunze, geboren 1981 in Hannover, ist Bühnenpoet, Rapper und Kulturveranstalter. Er organisiert derzeit 5 verschiedene regelmäßige Lesungsreihen in und um Hannover und tritt im gesamten deutschsprachigen Raum auf.
Mit seiner Band BIG TUNE war er in Weißrussland, Polen und Serbien zu Gast; als Poet reiste er nach Italien, China, Estland und Australien.
Zweimaliger Gewinner des RAP Slams bei den deutschsprachigen Poetry Slam -Meisterschaften in Berlin 2007 und Zürich 2008. Gewinner des European Poetry Slams in Berlin 2009. NRW-Poetry-Slam-Meister 2008 und Vizemeister 2009.
2006 gab er die Anthologie “Stadtgeschehen bei Mischwetter” (Schöneworth Verlag) heraus, die ein kleines Who is who der deutschen Slam- und Lesebühnen-Szene versammelte.
Mal proklamiert er prosaisch, was er von moderner Architektur, rotzenden Jugendlichen oder Religion hält, mal dichtet er über das Leiden, frei-unfrei zu sein oder nicht mehr hinterher zu kommen. Immer begründet er seine Texte mit einer tiefen Pointe plus noch tieferer Selbstironie. Und beherrscht die zarte Feder wie den harten Holzhammer.

www.myspace.com/tobiaskunze

Tobi bei myslam

www.nachtbarden.de

Manchmal, da weiß man nicht was man schreiben soll. Auf Postkarten aus dem Urlaub, in seine Steuererklärung, auf Haftnotizzettel in Wohnungsfluren von Leuten die man nicht mag. Wenn man sich aber in den Kopf gesetzt hat regelmäßig Menschen Texte vor zu lesen und nicht weiß was man schreiben soll, dann hat man ein Problem.

Zum Glück geht es den Konsonauten nicht so. Wenn sich das kreative Loch unerwartet bei uns auftut, dann stürzen wir uns in blinden Aktionismus. Überraschender Weise hilft das sogar. Am 22. Mai werden wir ab 20 Uhr in Schäfers Café von Operation “Rhododendron” berichten, unserer letzten Aktion gegen die Ideenlosigkeit. Wir werden uns von Bezeichnungen wie Morus alba, Prunus lusitanica, Augenwurz oder Ysander zu Texten und Gedichten inspirieren lassen.  Man darf gespannt sein, ich bin es jedenfalls.

Whoaa! Internet!

Das wurde aber mal langsam Zeit. Nach zahlreichen gedruckten Artikeln, in Anthologien veröffentlichten Geschichten, ach was rede ich, Romanen in mittlerweile 34 Auflagen, und alles auf Papier, trauen sich die Konsonauten endlich in dieses Dings, na, Internet hinein. Der Schwager von Tante Friedchen hatte nämlich gesagt, Vernetzung sei heute alles. Und ohne eine Präsenz im “WWW” sei man ein Nichts!

Und weil wir immer alles machen, was Tante Friedchens Schwager sagt (aber eigentlich, weil wir jemand sein wollen), machen wir jetzt hier auch so etwas mit neuen Medien. Nachdem wir hier ein wenig zur Seite, hoch und runter geguckt haben, sagen wir fast minütlich im Chor: “Whoaa!” Was es nicht alles gibt hierdrin!

Doch bevor wir wegen dieser tollen Eindrücke hier völlig überschnappen, müssen wir uns ab und zu gegenseitig virtuell kneifen und zur Vorsicht raten. Ein bisschen mehr Skepsis muss sein, schließlich sollen hier ja alle klauen wie die Raben. Wie man hört, sollen manche Schüler im Internet ganz unglücklich geworden sein, weil sie sich auf dem Schulhof falsch gekratzt haben. Und überhaupt: Elektronisch. Davon bekommt man doch bestimmt einen Schlag, wenn man sich hier länger drin aufhält, oder?

Besonders Rouven bewegt sich ganz tapsig über die Tasten. Aber lustig sieht das schon aus, kann man nicht anders sagen. Vielleicht zeigen wir davon irgendwann mal ein Video.

Bis dahin haben wir uns darauf geeinigt, hier zumindest auf anstehende Termine hinzuweisen. Das wäre ja das Mindeste. Ob wir noch etwas unternehmen bis hin zum Maximum und wie das dann aussieht, das wissen wir jetzt noch nicht. Hier schlägt es schon Funken.

Bis dahin,

André, Barbara und Rouven

« Neuere Artikel