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Richtig Glück mit dem Wetter hatten wir am 14.08., denn eine relativ laue Spätsommernacht machte es möglich – wie schon im Mai – auf der Terrasse vor Schäfers Café lesen zu können. Es wurde zwar später ziemlich schattig, aber die netten Schäfersleute boten reichlich Decken zum Einmollern an.

Der Schriftstehler aus der schönen Hansestadt Hamburg und auch unser Bielefelder Kollege Sven Stickling waren zu Gast bei unserer kleinen und feinen Konsonauten Lesebühne und sorgten für einen wirklich wundervollen und runden Abend. Zwei Gäste waren es dieses Mal, weil Barbara leider verhindert war, und unsere liebe Mit-Konsonautin hat auch wirklich was verpasst. Viele Besucher kamen der obligatorischen Aufforderung mit uns zu quatschen, Bücher zu kaufen und uns anzufassen nach und was man so hörte war durchweg positiv, besonders von den Leuten die “aus Versehen” dort waren, weil sie eigentlich nur essen wollten. Wir freuen uns alle wie bekloppt auf die nächste Ausgabe, voraussichtlich im Oktober oder November. Hier werdet Ihr frühzeitig darüber informiert, wann es wieder etwas Neues von uns gibt und wer uns besuchen wird.

Herzlichen Dank an Bernd, Thomas und das ganze Team des Café Schäfer, die immer dafür sorgen, dass unsere lesenden Gäste und wir uns total wohl fühlen, von der hervorragenden Liste an Getränken und Speisen gar nicht zu reden. Egal ob wir mit unseren Freunden dort lesen oder nicht, entspannt etwas Gutes zu essen, mit Blick auf den Museumspark, ist immer eine gute Idee. Hingehen… ihr werdet begeistert sein.

Ein Dank an dieser Stelle wollten wir auch noch an Rouvens Bruder Randy aussprechen: Er kommt fast jedes Mal zu unseren Leseabenden spontan hinzu und bringt Equipment wie zum Beispiel Verlängerungskabel fürs Mikro mit, weil wir dauernd irgendetwas vergessen.

Hoppla! Hier ist ja lange nix passiert. Vielleicht liegt es am Sommer, den Teile von uns gerne abends auf dem Siggi verbringen oder lieber ruhig, auf der anderen Seite der Bühnen. Aber natürlich gibt es Fortschritte, Treffen, neu erarbeitetes Textmaterial.

Und einen neuen Termin. Und alle so: Yeahhh.

Wir haben uns gedacht, weil es das letzte Mal mit Tobi Kunze draußen auf der Terrasse des Schäfers Café so nett war, unterbrechen wir den regulären Drei-Monats-Zyklus, nutzen das hoffentlich gute Wetter noch einmal und lesen am Samstag, den 14. August, ab 20 Uhr an genau dieser Stelle. Parkbeschallung neben der Kunsthalle inklusive.

Und da es uns und Euch ein Fest werden soll, haben wir dieses Mal gleich zwei Gäste eingeladen. Zum Einen beehrt uns der phantastische Schriftstehler aus Hamburg, der mit seinen lyrischen Balladen derzeit republikweit zahlreiche Slamgewinne einheimst. Zum Anderen präsentieren wir mit Sven Stickling einen unserer lokalen Wegbegleiter. Streng genommen haben wir daher eigentlich drei Gäste, da Sven sicherlich seinen Bären mitbringen wird.

Kommet also zahlreich und habt mit uns Spaß.

Ach so: Der Eintritt ist natürlich frei.

Im Gegensatz zum letztem Jahr sind wir bei unserer kleinen Slamrevue auf dem Leinewebermarkt dieses Mal trocken geblieben. Es hätte auch niemand von uns Mülltüten oder Regenschirme dabei gehabt. Insgeheim bedauerten wir es aber, dass das Wetter so gut war, da wir uns bereits auf einen Wet-TShirt-Contest unter uns Poeten gefreut hatten. Schade, dass daraus nichts wurde.

Stattdessen wurden wir die vollen zwei Stunden von lauter schönen Menschen angegafft. Mein Gott, waren die alle schön. Und die sind dann auch alle geblieben, vom Anfang bis zum Ende. Der aus den letzten Jahren bekannte und berüchtigte Durchgangsverkehr blieb jedenfalls aus.

André und ich, wir kamen uns bei der Moderation vor einem derart schönen Publikum regelrecht unattraktiv vor, zumal der ansehlichere Part von uns dreien, Barbara, gar nicht konnte. Aber ich glaube, wir haben den personellen Mangel damit wieder wett gemacht, indem wir gut konnten.

Unsere Gäste konnten übrigens auch gut. Dominik Bartels aus Helmstedt hat CDs verkauft, Markus aus Paderborn konnte sich hinterher Pizza kaufen (steht in keinem Zusammenhang). Micha-El Goehre hat sich in zwei Doppeln mit den Vorhergenannten gewagt und damit die vierfache Gunst des ach so gutaussehenden Publikums gewonnen. Sven Stickling, mit wertlosem Arminia-Mitgliedsausweis ausgestattet, mochte es bärig und Frau Rottenmeier war romantisch, wie man bei einem solchen Tag nur romantisch sein kann.

Aber guckt einfach mal selbst auf die paar Fotos, die ich nebenbei geschossen habe. Allerdings… vielleicht solltet Ihr Euch die Fotos doch nicht ansehen. Beim Anblick der ganzen Leute darauf sinkt womöglich Euer Selbstwertgefühl, wenn Ihr daraufhin das nächste Mal in den Spiegel seht. Und dann bringt Ihr Euch noch um! Das wollen die Konsonauten natürlich nicht. Unsere Fans sollen leben. LEBEN!

Liebe Freunde, der Leinewebermarkt steht vor der Tür und, wie in den letzten Jahren auch, lesen wir. Am Fereitag den 28.05.2010 ab 18:30 Uhr wird an der Altstädter Nikolai Kirche, am Leineweberdenkmal schönes, skurriles und abgefahrenes gelesen. Zwei Stunden ordentlich was auf die Ohren.

Im letzten Jahr zeigte das Wetter sich eher von seiner wechselhaften Seite, aber das hielt uns auch nicht vom lesen ab. Rechts sieht man ein Beispiel von Babsi und mir wie wir dem Regen trotzten. Hoffen wir gemeinsam, dass es der Leineweber dieses Jahr in einer niederschlagärmeren Zeit statt findet, vor allem weil wir dieses mal wieder ein paar ganz wundervolle Gäste eingeladen haben. Dabei sein werden Andreas Weber (Münster), Dominik Bartels (Helmstedt), Sven Stickling (Bielefeld), Frau Rottenmeier (Bielefeld), Micha-El Goehre (Bielefeld) und präsentiert wird das ganze von den Konsonauten, die dann auch mal was lesen. Kommt einfach vorbei, am Leineweberdenkmal im Schatten der Altstädter Nikolai Kirche… ach ja, und sagt es weiter.

Hier gibt es das komplette Programm vom Leinewebermarkt.

Und wer dieses Wochenende nicht genug vorgelesen bekommen kann, der sollte sich schnell darum kümmern für Sacha Brohms “50 neue Texte” am 29.05. im Lichtwerk noch Karten zu bekommen. Zwischenzeitliche Übertragung des Eurovision Song Contest inklusive.

Update: Andreas Weber hat leider abgesagt, dafür kommt Marcus Märtens aus PB, und wird nicht nur seine Texte vortragen, sondern auch einen Team-Text mit dem Herrn Goehre machen. Das wird LAUT.

Endlich ist es Frühling und die Gunst der Stunde nutzend, wurde am vergangenen Samstag draußen, vor Schäfers Café, gelesen.

Für jene, die keine Zeit gefunden haben, bieten wir hier ein ganzes Sammelsurium von Bildern, die zeigen, wie schön es am Rande des Museumsparks war. Das nächste mal, im August, werden wir wieder draußen lesen. Wann das genau sein wird, dass werden wir hier frühzeitig bekannt geben. Aber genug der Worte, hier lassen wir mal Bilder sprechen:

Tobias Kunze, Hannover Liebe Freunde, am Sa den 22. Mai 2010 gibt es eine neue Ausgabe der Konsonauten-Lesebühne in Schäfers Café in der Kunsthalle. Diesmal mit Tobias Kunze als Gast (Foto rechts). Nicht nur, dass dieser Mann den Bielefelder Bunkerslam im April gewonnen hat, der Herr Kunze ist schon seit vielen Jahren auf Bühnen und auch dahinter aktiv. Sei es das gesprochene Wort oder die Musik. Was die allwissende Müllhalde über Tobi zu berichten weiß, findet ihr weiter unten. Auf jeden Fall werden wir ihm genug Zeit einräumen, damit er zeigen kann, wozu er fähig ist. Jetzt müsst ihr nur noch mithelfen, dass der Laden auch mit einer würdigen Menge an Zuschauern gefüllt ist.

Wir bieten euch allerdings nicht nur einen hervorragenden Gast, sondern auch neues aus unserer Feder sowie den Bericht von Operation “Rhododendron”. Neugierig geworden? Dann kommt am 22. Mai um 20 Uhr ins Schäfers Café in der Kunsthalle oder sagt es weiter!

Über unseren Gast:

Tobias Kunze, geboren 1981 in Hannover, ist Bühnenpoet, Rapper und Kulturveranstalter. Er organisiert derzeit 5 verschiedene regelmäßige Lesungsreihen in und um Hannover und tritt im gesamten deutschsprachigen Raum auf.
Mit seiner Band BIG TUNE war er in Weißrussland, Polen und Serbien zu Gast; als Poet reiste er nach Italien, China, Estland und Australien.
Zweimaliger Gewinner des RAP Slams bei den deutschsprachigen Poetry Slam -Meisterschaften in Berlin 2007 und Zürich 2008. Gewinner des European Poetry Slams in Berlin 2009. NRW-Poetry-Slam-Meister 2008 und Vizemeister 2009.
2006 gab er die Anthologie “Stadtgeschehen bei Mischwetter” (Schöneworth Verlag) heraus, die ein kleines Who is who der deutschen Slam- und Lesebühnen-Szene versammelte.
Mal proklamiert er prosaisch, was er von moderner Architektur, rotzenden Jugendlichen oder Religion hält, mal dichtet er über das Leiden, frei-unfrei zu sein oder nicht mehr hinterher zu kommen. Immer begründet er seine Texte mit einer tiefen Pointe plus noch tieferer Selbstironie. Und beherrscht die zarte Feder wie den harten Holzhammer.

www.myspace.com/tobiaskunze

Tobi bei myslam

www.nachtbarden.de

Manchmal, da weiß man nicht was man schreiben soll. Auf Postkarten aus dem Urlaub, in seine Steuererklärung, auf Haftnotizzettel in Wohnungsfluren von Leuten die man nicht mag. Wenn man sich aber in den Kopf gesetzt hat regelmäßig Menschen Texte vor zu lesen und nicht weiß was man schreiben soll, dann hat man ein Problem.

Zum Glück geht es den Konsonauten nicht so. Wenn sich das kreative Loch unerwartet bei uns auftut, dann stürzen wir uns in blinden Aktionismus. Überraschender Weise hilft das sogar. Am 22. Mai werden wir ab 20 Uhr in Schäfers Café von Operation “Rhododendron” berichten, unserer letzten Aktion gegen die Ideenlosigkeit. Wir werden uns von Bezeichnungen wie Morus alba, Prunus lusitanica, Augenwurz oder Ysander zu Texten und Gedichten inspirieren lassen.  Man darf gespannt sein, ich bin es jedenfalls.

Whoaa! Internet!

Das wurde aber mal langsam Zeit. Nach zahlreichen gedruckten Artikeln, in Anthologien veröffentlichten Geschichten, ach was rede ich, Romanen in mittlerweile 34 Auflagen, und alles auf Papier, trauen sich die Konsonauten endlich in dieses Dings, na, Internet hinein. Der Schwager von Tante Friedchen hatte nämlich gesagt, Vernetzung sei heute alles. Und ohne eine Präsenz im “WWW” sei man ein Nichts!

Und weil wir immer alles machen, was Tante Friedchens Schwager sagt (aber eigentlich, weil wir jemand sein wollen), machen wir jetzt hier auch so etwas mit neuen Medien. Nachdem wir hier ein wenig zur Seite, hoch und runter geguckt haben, sagen wir fast minütlich im Chor: “Whoaa!” Was es nicht alles gibt hierdrin!

Doch bevor wir wegen dieser tollen Eindrücke hier völlig überschnappen, müssen wir uns ab und zu gegenseitig virtuell kneifen und zur Vorsicht raten. Ein bisschen mehr Skepsis muss sein, schließlich sollen hier ja alle klauen wie die Raben. Wie man hört, sollen manche Schüler im Internet ganz unglücklich geworden sein, weil sie sich auf dem Schulhof falsch gekratzt haben. Und überhaupt: Elektronisch. Davon bekommt man doch bestimmt einen Schlag, wenn man sich hier länger drin aufhält, oder?

Besonders Rouven bewegt sich ganz tapsig über die Tasten. Aber lustig sieht das schon aus, kann man nicht anders sagen. Vielleicht zeigen wir davon irgendwann mal ein Video.

Bis dahin haben wir uns darauf geeinigt, hier zumindest auf anstehende Termine hinzuweisen. Das wäre ja das Mindeste. Ob wir noch etwas unternehmen bis hin zum Maximum und wie das dann aussieht, das wissen wir jetzt noch nicht. Hier schlägt es schon Funken.

Bis dahin,

André, Barbara und Rouven